Zur deutschen Lederindustrie gehören die Schuhindustrie, Lederwaren- und Kofferindustrie sowie die Gerbereien. Insgesamt rund 15.000 Menschen arbeiten in den etwa 75 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten.


Die Entgelte der Beschäftigten der Lederwaren-, Kunststoffwaren- und Kofferindustrie steigen um drei Prozent - das ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen vom 11. April 2013.

Zudem erhalten alle Arbeitnehmer und Auszubildenden künftig 30 Tage Urlaub im Jahr.

Erstmalig konnte auch eine Schichtzulage von 6 Prozent für die teilkontinuierliche Wechselschicht vereinbart werden

 

  • Erhöhung der Entgelte um 3 Prozent ab 1. April 2013 und um 1,5 Prozent ab 1. April 2014

  • Einheitliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 30 Euro pro Ausbildungsjahr

  • Einheitliche Urlaubsdauer von 30 Tagen für alle Arbeitnehmer und Auszubildende ab 2013

  • Schichtzulage für die teilkontinuierliche Wechselschicht in Höhe von 6 Prozent

  • Abschaffung der Reduzierung des Urlaubsgeldes im Krankheitsfall

  • Laufzeit des Gesamtpaketes bis zum 30. November 2014

 

Schuhindustrie-Tarifvertrag

Bereits seit dem 01.11.2002 besteht für die Schuhindustrie ein Tarifvertrag zur Altersversorgung.
Auf Basis dieses Tarifvertrages haben die Mitarbeiter der Schuhindustrie die Möglichkeit der Entgeltumwandlung bis max. 4 Prozent der BBG.
Der Tarifvertrag enthält eine Öffnungsklausel für vermögenswirksame Leistungen. Darüber hinaus erhalten die Beschäftigten einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 13 Prozent auf den sozialversicherungsfrei umgewandelten Betrag.



Demographiebeitrag
Seit dem 01.01.2013 gibt es ergänzend zu diesen attraktiven Rahmenbedingungen eine zusätzliche „Förderstufe“! Der „Tarifvertrag Demografie und Lebensarbeitszeit“ erweitert die bestehende Regelung um einen Demografiebeitrag in Höhe von 300,00 Euro p.a. (Teilzeitbeschäftigte anteilig).

Dieser Beitrag kann – durch Festlegung bis 30.06.2013 per Betriebsvereinbarung – entweder für die Altersvorsorge (Entgeltumwandlung) oder im Rahmen von Langzeitkonten verwendet werden. Fehlt die Einigung mit dem Betriebsrat oder handelt es sich um betriebsratlose Betriebe gilt die Altersversorgung als Auffanglösung.

Der erweiterte Tarifvertrag bietet hervorragendes Potenzial zur Optimierung der Umwandlungsbeiträge. In der beigefügten Präsentation wird anschaulich dargestellt, wie so aus einem Netto-Aufwand des Arbeitnehmers in Höhe von 50 Euro monatlich ein „Sparbeitrag“ von 138 Euro werden kann.

Ich biete Ihnengerne ein attraktives Angebot unter Berücksichtigung aller tarifvertraglichen Anforderungen.

 

  Ich freue mich auf Sie

Dipl.-Ing. Norbert Ewald
Versicherungsmakler für Ihr KMU

 

Theobaldstr. 11 A

65468 Trebur

  Rufen Sie jetzt an

   06147 - 598 514